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Vorurteile

Der Kieferorthopäde nimmt sich gar nicht richtig Zeit.

Durch die intensive Ausbildung und ihre Erfahrung sehen Kieferorthopäden viele Dinge „auf den ersten Blick“.

Arbeitsteilung in einer kieferorthopädischen Praxis

Kieferorthopäden brauchen nicht immer viel Zeit, um die Problematik des Patienten zu erkennen. In nur wenigen Minuten überprüft und bespricht er den Zwischenbefund und den Zustand der Apparatur. Sodann beginnt die oder der kieferorthopädische Fachangestellte, die Apparatur anzupassen, bedeutet das vor allen Dingen erst einmal eins: Es ist alles in Ordnung. Gäbe es ein Problem, hätte es der behandelnde Kieferorthopäde sofort erkannt und würde sich auch sofort darum kümmern. Gerade deshalb sind regelmäßige Kontrollen so wichtig. Deshalb wer-den auch in regelmäßigen Abständen Zwischenbefunde (Scans/Abdrücke, Fotos, Röntgenaufnahmen) angefertigt, um den Behandlungsverlauf zu überprüfen und ggf. anzupassen.
Wie überall herrscht auch in einer kieferorthopädischen Praxis Arbeitsteilung. Bestimmte Aufgaben werden mit dem dafür besonders ausgebildeten Personal besprochen und übergeben. Die-se sind natürlich angewiesen, bei Unsicherheiten den Kieferorthopäden hinzuzurufen. Manch-mal führt auch ein Zahnarzt in der Weiterbildung zum Kieferorthopäden die Behandlung durch, immer aber in Abstimmung und unter der Leitung des Kieferorthopäden.

Übrigens: Wer einen Behandlungsschritt nicht versteht, sollte seinen Kieferorthopäden auf jeden Fall danach fragen.

Quellen zu diesem Vorurteil
  • Hinz, R., Schumann, A., Uerdingen, R., Breuckmann, M.: Kieferorthopädie für die Zahnarzthelferin. Grundlagen der Hilfeleistungen bei der kieferorthopädischen Behandlung. Zahnärztlicher Fachverlag GmbH, Herne, 1995.
  • Hinz, R., Heise, M.: Die kieferorthopädische Fachassistentin. Zahnärztlicher Fachverlag GmbH, Herne, 2009.

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