Zurück Kind mit Down-Syndrom

Patienten mit besonderen Bedürfnissen: Beim Kieferorthopäden in guten Händen

Neben den bekannten allgemeinmedizinischen Besonderheiten können Patienten mit Down-Syndrom (DS) häufig auch vielfältige zahnmedizinische Befunde haben. Es besteht die Gefahr einer erhöhten Kariesgefährdung und man sieht häufig erhebliche Zahnfehlstellungen. Diese können auch die Sprache beinträchtigen.
Die optimale medizinische Betreuung von Patienten mit Down-Syndrom (DS) ist eine interdisziplinäre Kooperation unterschiedlicher medizinischer/zahnmedizinischer Ansätze.
Diese Kinder mit ihren besonderen Bedürfnissen sind beim Kieferorthopäden in besten Händen. Die sprachliche Entwicklung, oft in Zusammenarbeit mit Logopäden, wird durch die Korrektur schief stehender Zähne positiv beeinflusst. Die falsche Stellung der Zähne kann mit losen und/oder festen Apparaturen behandelt werden. Dies ermöglicht den Kindern einen erheblichen Fortschritt in der Klarheit der Sprache und schenkt ein fröhliches Lachen.
Wichtig ist immer eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Zahnärzten, Logopäden, Hals-Nasen-Ohren Ärzten und Kieferorthopäden.

Die sprachliche Förderung durch herausnehmbare kieferorthopädische Geräte erfolgt über die Änderung der Lage der Zunge. Hierfür speziell konstruierte Zahnspangen helfen den Kindern wie eine physiotherapeutische Übung, nur mit dem Vorteil, dass auch noch die Zähne in der Stellung verbessert werden.
Die festen Zahnspangen schieben die Zähne in eine gerade Reihe und ermöglichen oft sogar eine gesicherte Kaufunktion. Mit festen Zahnspangen kann man auch Zähne einordnen, die nicht von alleine durchbrechen und im Knochen verlagert sind.
Die Zahnspangen werden immer mit dem Kind besprochen und gemeinsam ausgewählt.

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